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Vorträge & Veranstaltungen zum Thema Allergie & Unverträglichkeit – Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Ich durfte an einem AHA!-Vortrag teilnehmen zum Thema „Allergie & Unverträglichkeit – Die Unterschiede“

Von einer Laktoseintoleranz ist ungefähr jede fünfte Person in der Schweiz betroffen. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer Allergie auf Kuhmilcheiweisse.

Viele Betroffene die bereits eine Allergie haben, haben teilweise auch noch eine „Kreuzallergie“. Informationen dazu hier >>

Unterschied von Allergie und Unverträglichkeit

Allergie

Bei einer Allergie reagiert der Organismus überempfindlich auf an sich harmlose Stoffe wie etwa die Eiweisse von Pollen. Die Häufigkeit von Allergien in industrialisierten Ländern wird unter anderem mit unserem modernen Lebensstil in Verbindung gebracht.

Etwa 35 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind auf Allergene sensibilisiert und weisen damit eine Allergiebereitschaft auf. Ungefähr 20 bis 25 Prozent haben bereits allergische Symptome gezeigt. Diese Zahlen entsprechen den Erfahrungen anderer Industrieländer. Das Allergierisiko ist ungleich verteilt. Kinder, deren Eltern oder Geschwister bereits an Allergien leiden, haben ein höheres Risiko, ebenfalls allergische Reaktionen zu entwickeln.

Quelle: http://www.aha.ch/allergiezentrum-schweiz/info-zu-allergien/wissenswertes/was-ist-eine-allergie/?oid=1634&lang=de

 

Unverträglichkeit

Laktoseintoleranz ist der Fachbegriff für Milchzuckerunverträglichkeit. Davon Betroffene können das Verdauungsenzym Laktase nicht oder nur in ungenügender Menge produzieren. Der Milchzucker im Dünndarm wird nicht gespalten, gelangt in den Dickdarm, wo er von Bakterien vergoren wird. Das führt zu Blähungen, Durchfall, Magenkrämpfen und Unwohlsein. Man geht davon aus, dass jede fünfte Person in der Schweiz von einer Laktoseintoleranz betroffen ist. Häufig wird die Laktoseintoleranz mit einer Milchallergie verwechselt, von welcher vor allem Kleinkinder betroffen sind. Dabei handelt es sich um eine aktive Immunreaktion gegen Kuhmilcheiweiss.

Quelle: http://www.aha.ch/allergiezentrum-schweiz/info-zu-allergien/allergien/nahrungsmittelintoleranzen/laktoseintoleranz/?oid=1470&lang=de

Ernährungsberaterin Franziska Huber

 

Der Vortrag wurde gehalten von Franziska Huber dipl. Ernährungsberaterin FH. Sie ist spezialisiert auf das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ihre Homepage: http://www.ernaehrungsberatung-tg.ch/

Spannendste Erkenntnisse

Meine persönlichen Erkenntnisse von dieser Vortragsreihe war die Tatsache dass viele Schweizer wohl gar nicht wissen dass Sie an einer Intoleranz leiden. Man schätzt dass es eine hohe Quote von Gluten-Allergikern in der Schweiz gibt. Zudem gibt es sehr viele die wohl annehmen an einer Intoleranz zu leiden aber eigentlich eine Allergie aufweisen.

Die Thematik „Blut-Test“ und „Allergie-Test“ wurde auch aufgenommen. Sie Ernährungsberaterin empfiehlt bei Verdacht zuerst mal ein Ernährungstagebuch zu schreiben und sich dann einen Ernährungsberater mit Zusatzausbildung zu Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten zu suchen. Sollte sich daraus kein eindeutiges Bild ergeben können weitere Tests gemacht werden. Aber viele Hausärzte sind heute immer noch nicht in der Lage die richtige Diagnose zu stellen und machen Tests welche unnötig und überteuert sind. Eine Liste der Ernährungsberater befindet sich weiter unten.

Ein weiteres Thema war „Kinder & Allergien“ dazu könnte man Bücher füllen. Es gibt in der Schweiz eine Hotline für Allergie-Fragen, diese ist kostenlos. Ein Anruf lohnt sich auf alle fälle, egal um welches Thema es sich handelt: aha! Infoline >>

Weiterführende Informationen:

 

  • aha! Allergiezentrum Schweiz führt eine Liste mit berufserfahrenen diplomierten ErnährungsberaterInnen HF/FH, die eine qualifizierte und anerkannte Ausbildung haben und einen Fortbildungskurs zum Thema Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen absolviert haben.
  • Das Faltblatt «Allergene in Lebensmitteln: «Gut Informiert» ist hier zu beziehen.
  • Fachpersonen der aha!infoline beantworten persönliche Fragen: Montag bis Freitag von 08.30 – 12.00 Uhr.
  • Im aha!kinderlager erleben allergiebetroffene Kinder im Altern zwischen 8–12 Jahren abwechslungsreiche Ferientage. Die Fitness soll verbessert werden, aber auch der Umgang mit Allergien und Asthma.
  • Im aha!jugendcamp finden Jugendliche zwischen 13–16 Jahren ein breites Sport- und Freizeitangebot. Fachkundige Leiter thematisieren auch Aspekte von allergischen Erkrankungen im Jugendalter.